Wenn man so in den Literaturhinweisen des Buches liest, stösst man auf "humoristische und dezidiert profane Hinweise" (HH, Siddhartha (1922). 189) Hesses, in einem Brief, den er an Emmy Ball schickte: "Mein Siddhartha lernt seine Weisheit am Ende richtig nicht von einem Lehrer, sondern von einem Fluss, der so komisch rauscht, und von einem freundlichen alten Trottel, der immer lächelt und heimlich ein Heiliger ist."(HH, Siddhartha (1922). 189)

Mich persönlich hat es überrascht, wie sich Hesse über sein eigenes Schreiben lustig machen konnte, da er doch so ein immenses Wissen dafür aufgebaut hatte. Wie er, als Christ, über den Buddhismus schreiben kann, als wäre es seine eigene Religion, erstaunt mich sowieso. Hermann Hesse war eine sehr interessante, bewundernswerte Persönlichkeit.





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